Im Oktober 1997 wurde im Museum of Modern Art in New York die größte Schiele-Ausstellung eröffnet. Dabei waren 152 Werke aus der Stiftung Leopold zu sehen. Am 24. Dezember beschuldigt die New York Times den österreichischen Kunstsammler, in seiner Sammlung Bilder „mit schwieriger Vergangenheit“ zu haben. Dieses Ereignis führte im Februar 1998 zur Einrichtung einer Kommission für Provenienzforschung. mehr
Am 15. Jänner 2010 fand im Haus-, Hof- und Staatsarchiv eine Pressekonferenz statt, in der das Umsetzungsprojekt „Digitale Langzeitarchivierung im Bund“ präsentiert wurde. Das „digitale Gedächtnis“ der Republik Österreich wird in einer Kooperation zwischen dem Bundeskanzleramt, dem Österreichischen Staatsarchiv sowie von Siemens IT Solutions and Services errichtet. mehr
Der Bogen des Bandes 53 der Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs spannt sich von der Reise des Ferdinand Bonaventura von Harrach nach Madrid 1665 bis zum Machtkampf zwischen Euphrat und Tigris. mehr
Das Autorenteam – der Diplomat Rudolf Agstner, die Historikerin Gertrude Enderle-Burcel und die Archivarin Michaela Follner – hat in zehnjähriger Forschungstätigkeit ein Biographisches Handbuch der Diplomaten des Höheren Auswärtigen Dienstes erarbeitet. mehr
Das Weltall ist voller magischer Dinge, vieles ist entdeckt, anderes wartet geduldig darauf entdeckt zu werden. 2009 - das Internationale Jahr der Astronomie ist Anlass sich mit der Geschichte der österreichischen Astronomie zu befassen. Das Österreichische Staatsarchiv würdigt das mit der Herausgabe eines Bandes zur "Geschichte der österreichischen Astronomie in Biografien". mehr
Nicht alle waren vom neuen Verkehrsmittel Eisenbahn begeistert. Weite Kreise der Bevölkerung reagieren mit heftigem Protest gegen die als „teuflisch“ angesehene neue Technik. mehr
Mexiko protestierte im März 1938 als einziges Land offiziell gegen den militärisch durchgeführten "Anschluss" Österreichs an das Deutsche Reich, und zwar in Form einer Note an den Völkerbund. mehr
Karl Renners Idee von einem Haus der Geschichte Österreichs 1945, „für das er als erstes Exponat das Gründungsbild der Republik am 30. Oktober 1918 malen ließ“ ist nur die Wiederaufnahme eines Planes aus dem Jahre 1919. mehr
Nach dem „Anschluß“ Österreichs an das Deutsche Reich 1938 wurde durch die nationalsozialistischen Verwaltungsorgane umfangreiches Aktenmaterial verschiedenster Provenienz "enteignet". Lange Jahre war man der Meinung, dass dieses Schriftgut im Bombenkrieg des Zweiten Weltkrieges verlorengegangen sei, bis man es nach der sogenannten Ostöffnung in Moskau wiederentdeckte. mehr
Das Österreichische Staatsarchiv freut sich über die großzügige Schenkung des Archivs der Grafen Taaffe. Diese ursprünglich aus Irland stammende Familie spielte im 18. und 19. Jahrhundert eine wichtige Rolle in der Geschichte Österreichs. Das Archiv wird nun in der Abteilung Haus-, Hof- und Staatsarchiv verwahrt. mehr
Um den Forschern parallel zum Archivinformationssystem AIS die Möglichkeit zur Online-Literaturrecherche zu bieten, wurden wichtige Bibliothekskataloge mittels KATZoom digitalisiert. mehr
Mit dem Thema „Österreichisch-sowjetische Beziehungen 1918-1938“ greift das Projekt ein von mehreren Historikern moniertes eklatantes Forschungsdesiderat in der Geschichte der Ersten Republik auf. Ungeachtet des neuen Quellenzugangs in Russland seit 15 Jahren repräsentiert immer noch eine 1975 in Österreich entstandene, unveröffentlichte Dissertation zu diesem Thema den diesbezüglichen Forschungsstand. mehr