Maria Theresia und die Schlacht bei Kolin
Professor Dr. Broucek gibt in seinem Vortrag einen Überblick über die außen- und innenpolitischen Ereignisse, die zum 3. Schlesischen Krieg oder siebenjährigen Krieg von 1756 bis 1763 führten.Maria Theresia bezeichnete den Schlachtenerfolg als „Geburtstag der Monarchie“.
Voraussetzung für diesen militärischen Sieg und den dann unentschieden ausgegangenen Krieg war, dass die Herrscherin und ihre Staatsmänner die notwendigen innenpolitischen und militärischen Verbesserungen, bekannt als die „Theresianische Staatsreform“, durchzuführen vermochten. Weiters betrieb Staatskanzler Wenzel Fürst Kaunitz mit der „Umkehrung der Allianzen“ eine erfolgreiche Sicherheitspolitik für die Monarchie des Hauses Österreich. Der gefährliche Gegner der Österreicherin und ihres Gemahls Franz I. Stefan aus dem Geschlecht der Herzöge von Lothringen war der nach Erwerbungen für seinen Staat strebende König Friedrich II. von Preußen, auch genannt „der Große“.
Der Krieg selbst wurde weltweit als See-, Land- und Kolonialkrieg von den wichtigsten europäischen Mächten ihrer Zeit, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Russland, Schweden, Preußen und Österreich samt deren Verbündeten und Gegnern im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation ausgetragen.
Der Vortrag findet im Rahmen der Vortragsreihe „Aus der Werkstatt der Forschung“ am 13. November um 16.00 Uhr im Dachfoyer des Haus-, Hof- und Staatsarchivs, Minoritenplatz 1, 1010 Wien statt.
Der Eintritt ist wie immer frei.
Anmeldungen bitte unter43-01-79540-115 oderstabpost@oesta.gv.at
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