Zeitzeugeninterview mit Hans Menasse
Moderation: Prof. Gerhard Tötschinger und ADIR Dieter Lautner
am Dienstag, dem 3. Juni 2008, 17:00 Uhr
im Österreichischen Staatsarchiv,Nottendorfer Gasse 2, 1030 Wien
Der Viennastar und ehemalige Nationalteamspieler Hans Menasse erinnert sich in einem Zeitzeugengespräch im Österreichischen Staatsarchiv wie der Fußball einmal war. Der beliebte Fußballer bezieht aber auch Positionen zu positiven und negativen Entwicklungen im heutigen österreichischen Fußball.
Gesprächspartner von Hans Menasse werden Gerhard Tötschinger, Schauspieler, Indendant und Schriftsteller und Dieter Lautner, Archivar, aktiver Fußballer und begeisterter Fußballfan sein.
Hans Menasse, 1930 geboren, konnte 1938 mit einem Kindertransport nach England dem nationalsozialistischen Regime entkommen. Nach Österreich zurückgekehrt spielte er ab 1947 für die Vienna. Nach seinem A-Liga-Debut in der Spielzeit 1950/51 gehörte er in den folgenden Jahren zur Stammformation des ältesten österreichischen Fußballklubs und in der Saison 1954/55 trug „der begnadete Techniker“ wesentlich dazu bei, dass die Vienna österreichischer Meister wurde. Er absolvierte auch 2 Spiele für die österreichische Nationalmannschaft und wechselte 1959 noch für kurze Zeit zu seinem eigentlichen Lieblingsverein, der Wiener Austria, für die er auch seine letzten Spiele in der höchsten Spielklasse bestritt.
Seine Tochter Eva Menasse inspirierte er zum Roman "Vienna", der sich an die Familienbiographie anlehnt.
Anmeldung erbeten unter:E-Mail: stabpost@oesta.gv.at oderTel.: +43 1/79540-115
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