Das Bild von Wrocław/Breslau im Laufe der Geschichte
Ausstellung und wissenschaftliches Symposium 18. und 19. Juni 2008
Das Wissenschaftliche Symposium „Das Bild von Wrocław/Breslau im Laufe der Geschichte” sowie die begleitende Ausstellung ist die erste Veranstaltung eines Veranstaltungszyklus, der der Präsentation bedeutender und interessanter Städte Polens aus der Perspektive aktueller Forschungserkenntnisse gewidmet ist.
Das erste Symposium dieser neuen Reihe, die vom Wissenschaftlichen Zentrum der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien initiiert wurde, ist der Stadt Wrocław gewidmet, wobei insbesondere auf die langen, bislang jedoch wenig beachteten Verbindungen dieser Stadt mit den Habsburgern sowie auf die derzeitige höchst dynamische Entwicklung dieser Stadt besonderes Augenmerk gerichtet wird.
Die wissenschaftliche Leitung des Symposiums hat der bedeutende polnische Kunsthistoriker Prof. Jan Harasimowicz, Universität Wrocław, inne. Mitveranstalter auf österreichischer Seite ist das Österreichische Staatsarchiv, dessen Generaldirektor Prof. Dr. Lorenz Mikoletzky gemeinsam mit dem Bürgermeister der Stadt Wrocław, Rafał Dutkiewicz, den Ehrenschutz über die Veranstaltung übernommen hat.
Das Programm des Symposiums ist in drei inhaltliche Einheiten gegliedert. Die mit dem Symposium einhergehende Ausstellung wird am 18. Juni, 18 Uhr, im Wissenschaftlichen Zentrum der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien, Boerhaavegasse 25, 1030 Wien, eröffnet. Die einführenden Worte zur Ausstellung wird Prof. Jan Harasimowicz sprechen. Begleitend zur Ausstellungseröffnung wird das Ensemble Alter Musik „Ars cantus“ unter der Leitung von Tomasz Dobrzański ein Konzert mit Musik nach schlesischen Handschriften des 14. und 15. Jahrhunderts mit dem Titel „Serena mente jubilo“ geben.
Die wissenschaftlichen Vorträge werden am darauf folgenden Konferenztag im Konferenzsaal des Österreichischen Staatsarchivs, Nottendorfer Gasse 2, gehalten. Nach der Eröffnung durch Prof. Dr. Lorenz Mikoletzky werden in zwei Sessionen – vormittags sowie nachmittags - von Wrocławer Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachrichtungen sechs Vorträge gehalten. Aus der Perspektive von Archäologen, Kunsthistorikern und Architekten wird die stadtgeschichtliche und architektonische Entwicklung der Stadt an der Oder vom Mittelalter bis heute vorgestellt, wobei auch die zukünftige Entwicklung der Stadt besonders berücksichtigt wird. Moderiert werden die beiden Sessionen von österreichischen Wissenschaftlern, vormittags von Prof. Ferdinand Opll, einem herausragenden Forscher auf dem Gebiet der Stadtgeschichte sowie Direktor des Wiener Stadt- und Landesarchivs, nachmittags von Prof. Dr. Lorenz Mikoletzky. Im Konferenzsaal des Staatsarchivs wird die Ausstellung über die Stadt Wrocław ebenfalls zu sehen sein, sie soll als Anregung und Diskussionsgrundlage dienen.
Als Abschluss der Konferenz findet im Wissenschaftlichen Zentrum der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien eine Podiumsdiskussion zum Thema: „Die mitteleuropäische Zentralität Breslaus einst und heute“ statt, die vom Direktor des Zentrums, Prof. Dr. Bogusław Dybaś, geleitet wird. An der Diskussion werden neben Prof. Dr. Jan Harasimowicz auch Prof. Dr. Joachim Bahlcke (Stuttgart) mit dem Forschungsschwerpunkt Geschichte Schlesiens, der Kunsthistoriker Prof. Dr. Hellmut Lorenz (Österreich) sowie der Historiker Dr. Petr Mat’a (Tschechien) teilnehmen.
Prof. Dr. Bogusław DybaśÜbersetzung: Mag. Irmgard Nöbauer
Programm
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