Über den Saurüssel zur Großen Mühl 120 Jahre Mühlkreisbahn
Schon Adalbert Stifter, ein Böhmerwälder aus Unterplan, beschrieb in „Witiko“ einem seiner bedeutendsten Romane die Gegend von Passau donauabwärts mit folgenden Worten: „Die verstärkte Donau geht nun in der Richtung zwischen Morgen und Mittag fort und hat an ihren Gestaden, vorzüglich an ihrem mitternächtigen, starke waldige Berge, welche bis an das Wasser reichende Ausgänge des Böhmischen Waldes sind.“
Die Mühlkreisbahn hat seit ihrer Errichtung viele Menschen in die Region gebracht und eine hervorragende Symbiose zwischen Natur und Technik, Kultur und Fremdenverkehr entstehen lassen und wurde dadurch auch zur Hauptlebensader für die wirtschaftliche Entwicklung des Mühlviertels. Trotz dieser unzweifelhaften Verdienste drohte mit der Zunahme des Straßenverkehrs die Einstellung der Mühlkreisbahn.
Erst ein energischer Schritt auf Initiative des Landes Oberösterreich durch die Bestellung von Verkehrsdiensten bei den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) brachte ein Umdenken und machte aus der Mühlkreisbahn ein attraktives Verkehrsmittel. Das 120-jährige Jubiläum der Mühlkreisbahn ist für die Herausgeber ein willkommener Anlass eine Schriftenreihe, die zur 150-jährigen Wiederkehr des Baubeginns der Semmeringbahn im Jahre 2004 begann, und im Jahre 2007 mit dem Jubiläum 150 Jahre Südbahn fortgesetzt wurde (2. erweiterte und ergänzte Auflage 2008), weiterzuführen. Angeregt wurde die vorliegende Festschrift von der Erlebniswelt Bahn, ein Projekt der ÖBB-Holding AG, Projektleiter Johann Narrenhofer.
Der Band ist im Österreichischen Staatsarchiv erhältlich:
Preis: 12.- €Tel.: +43 1 79540 115E-Mail: stabpost@oesta.gv.at
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