Sie sind hier:  > Aktuelles  >  Meldungen  > Veranstaltungen
Zum Inhalt [Alt]+[1].    Zur Subnavigation [Alt]+[2].    Zum Hauptmenü [Alt]+[3].    Zur Servicenavigation [Alt]+[4] (Suche, Inhaltsverzeichnis, Kontakt, Offenlegung).

Home | English
Zur Startseite des Österreichischen Staatsarchivs.

Hauptmenü

Zur Bereichsnavigation.
  • Standort: Aktuelles.
  • Aufgaben & Organisation.
  • Bestände.
  • Benutzung.
  • Publikationen.
  • Service.
  • Familienforschung.
  • Themen.

Subnavigation

Zum Inhalt.
1: Meldungen.

1.1: Archivalien des Monats.

Standort: 1.2: Veranstaltungen.

1.3: Neuerscheinungen.

1.4: Projekte.

1.5: Galerie.

1.6: Chronik.

2: Stellenangebote.

Inhalt
Zur Metanavigation.

11.11.2008
Internationale Tagung (19.11.2008)

Die Integration der Länder Ost-Mitteleuropas in die EU und die durchlässiger werdenden Grenzen zwischen der Republik Österreich und seinen nördlichen, östlichen und südöstlichen Nachbarn lenkt den Blick zurück auf die Jahre unmittelbar nach dem ersten Weltkrieg, als sich beim Zerfall der Donaumonarchie die moderne Staatenlandschaft Ost-Mitteleuropas zu formieren begann und jene Staatsgrenzen gezogen wurden, die nun im Prozess der europäischen Einigung ihr Trennendes allmählich zu verlieren beginnen.

Das Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte an der juristischen Fakultät der Universität Wien veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Staatsarchiv eine Tagung, die dem Vorgang der Staatswerdung in den Nachfolgestaaten der österreichisch-ungarischen Monarchie vor neunzig Jahren gewidmet sein soll.

Im Mittelpunkt steht dabei der Prozess der Verfassungsgebung. Bei der Tagung sollen vor allem jene Entscheidungsprozesse nachverfolgt werden, die sich dann in der jeweiligen Verfassungsgesetzgebung der Nachfolgestaaten niedergeschlagen haben. Denn bei jeder Staatsgründung müssen bestimmte politische Grundentscheidungen darüber getroffen werden, wie der neue Staat eingerichtet und organisiert werden soll.

Soll ein Zentralstaat oder ein föderalistisch eingerichtetes Staatswesen entstehen? Soll das „Staatsoberhaupt“ im Sinne einer „Präsidialdemokratie“ im Verhältnis eines Machtgleichgewichtes zum Parlament stehen oder soll letzteres vielmehr das dominierende Organ sein? Wie soll sich die Rolle der Verfassungsgerichtsbarkeit gestalten und wie schätzt man die Rolle der Parteien ein?

Solchen grundlegenden Fragen der Staatsorganisation kann kein Verfassungsgeber ausweichen. In den Beiträgen der Tagung sollen die verfassungsrechtlichen und politischen Grundpositionen herausgearbeitet werden, die in den einzelnen nationalen Verfassungsdiskursen jeweils zum Vorschein kamen.

Was gab dann jeweils den Ausschlag zugunsten einer bestimmten Lösung?

Bei der Tagung werden Verfassungsrechtler und Verfassungshistoriker nicht nur aus Österreich, sondern auch aus Tschechien, Ungarn und Slowenien vortragen, um eine vergleichende Perspektive zwischen den wichtigsten Nachfolgestaaten der österreichisch-ungarischen Monarchie gewinnen zu können.

Ort: Österreichisches Staatsarchiv, Abt. Haus-, Hof- und Staatsarchiv, Minoritenplatz 1, A-1010 Wien

Anmeldungen bis spätestens 17. November 2008 an
claudia.selle@univie.ac.at

Tagungsgebühren werden nicht erhoben.

Tagungsprogramm (PDF 508 kB)

Zurück zur Übersicht

Zum Seitenanfang

Metanavigation

Suche |  Inhaltsverzeichnis |  Kontakt |  Impressum |  Drucken
Österreichisches Staatsarchiv, Nottendorfer Gasse 2, A-1030 Wien, Tel.: +43-1-79540-0, E-Mail: webmaster@oesta.gv.at
© 2006-2012 Österreichisches Staatsarchiv