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01.02.2009
Aus der Werkstatt der Forschung

Ein österreichischer Jurist im Vormärz
„Selbstbiographische Skizzen“ des Freiherrn Karl Josef Pratobevera (1769–1853)

Vortrag in der Reihe "Aus der Werkstatt der Forschung"

am Dienstag, den 17. Februar 2009 um 16:00 Uhr
im Dachfoyer des Haus-, Hof- und Staatsarchivs
Minoritenplatz 1, 1010 Wien

Referent:
Univ.-Prof. Dr. Christian Neschwara
Christian Neschwara, geb. 1958, Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien, (Dr. iur. 1985), seit 1984 am Institut für Rechtsgeschichte an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät Wien. 1995 Habilitation als Universitätsdozent für Österreichische und Deutsche Rechtsgeschichte einschließlich der Verfassungs- und Privatrechtsgeschichte der Neuzeit, 1997 ao. Univ.-Prof. 2003 Mitglied der Kommission für Rechtsgeschichte Österreichs der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Forschungsschwerpunkte: Verfassungs- und Privatrechtsgeschichte der Neuzeit (Schwerpunkt Österreich), Gesetzgebungs- und Wissenschaftsgeschichte des österreichischen Rechts im Vormärz, Geschichte des Notariats.

Karl Josef Pratobevera (1769–1853) zählt zu jenen Vertretern der österreichischen Rechtswissenschaft des Vormärz, deren Leben und Werk heute wohl nur mehr wenigen Fachleuten bekannt sein dürfte. Pratobevera ist freilich zu den bedeutendsten Juristen seiner Zeit zu rechnen, er stand aber im Schatten von Franz Zeiller, der sich mit der Redaktion des ABGB ein bleibendes Denkmal setzen konnte. Pratobevera hat sein Wirken autobiographisch gewürdigt: in sogenannten „Selbstbiographischen Skizzen“.

„Selbstbiographische Skizzen“ des Freiherrn Karl Josef Pratobevera

Das handschriftliche Manuskript dieses (1841/42 verfassten) Selbstzeugnisses befindet sich als Teil des Nachlasses der Familie Pratobevera im Haus-, Hof- und Staatsarchiv in Wien.

Eine Edition dieser für Historiker vieler Richtungen, vor allem aber für die Rechtsgeschichte äußerst interessanten Quelle wird 2009 in der Rechtshistorischen Reihe (im Lang Verlag / Frankfurt am Main) erscheinen.

Eintritt frei

Anmeldung erbeten unter
E-mail: stabpost@oesta.gv.at oder
Tel.:(01) 79540-115 bis 13. Februar 2009

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