Das rote SchönbrunnDer Schönbrunner Kreis und die Reformpädagogik der Schönbrunner Erzieherschule
Heinz Weiss - Autor
Zeit: Mittwoch, den 3. Juni 2009, um 17.30 Uhr
Ort: Österreichisches Staatsarchiv Nottendorfer Gasse 2 1030 Wien
1919 begründeten die Kinderfreunde im Schloss Schönbrunn eine moderne Bildungsstätte für Pädagogen, die "Schönbrunner Schule". Leiter dieses Instituts wurde Otto Felix Kanitz.
Die Theorien von Max Adler über die "neuen Menschen", vereint mit den Prinzipien der sozialistischen Erziehung, sollten in der Gemeinschaft verwirklicht und gelebt werden. Damit war der Startschuss zu einer pädagogischen Revolution gegeben.
Diese an der Schönbrunner Schule gelehrte Reformpädagogik prägte nicht nur die Zwischenkriegszeit, sondern gilt bis heute in Fachkreisen als Basis für moderne Erziehung.
Heinz Weiss, viele Jahre Landessekretär der Wiener Kinderfreunde, hat speziell in letzter Vergangenheit im Rahmen der Volkshochschule Hietzing und der Organisation Kinderfreune eine umfassende Vortratstätigkeit entwickelt. Die Themen der Referate behandelten vor allem die nunmehr 100-jährige Geschichte der Kinderfreunde, die Pädagogik der Schönbrunner Schule und die wechselvolle Historie des Schlosses Schönbrunn im 20. Jahrhundert.
Außerdem veranstaltete er bemerkenswerte Ausstellungen über die "Pädagogen des Schönbrunner Kreises" an der VHS Hietzing und im Österreichischen Staatsarchiv.
Anmeldung erforderlich bis spätestens 29. Mai 2009 untere-mail: stabpost@oesta.gv.at oderTel.: 01-79540-115
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