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12.01.2010
Neuerscheinung

Österreichs Diplomaten zwischen Kaiser und Kreisky, Biographisches Handbuch der Diplomaten des Höheren Auswärtigen Dienstes 1918-1959

Herausgegeben vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes und der Österreichischen Gesellschaft für historische Quellenstudien

Diplomatenbuch

Anläßlich der Fertigstellung der Studie fand am 14. Jänner 2010 eine Podiumsdiskussion mit Bundesminister a.D. Dr. Peter Jankowitsch und dem Autorenteam im Palais Epstein statt.

Das Autorenteam – der Diplomat Rudolf Agstner, die Historikerin Gertrude Enderle-Burcel und die Archivarin Michaela Follner – hat in zehnjähriger Forschungstätigkeit ein Biographisches Handbuch der Diplomaten des Höheren Auswärtigen Dienstes erarbeitet. Der epochenübergreifende, personenbezogene Ansatz gibt einen Einblick in die Geschichte des Auswärtigen Dienstes vom Beginn der Republik 1918 bis zur Schaffung eines eigenständigen Außenministeriums 1959. Die Jahre 1938 bis 1945 wurden nicht ausgespart. Viele Diplomaten erlitten durch das NS-Regime Verfolgung, einige wurden zu Mitläufern.
Die Einzelbiographien zeigen eine überraschende Vielfalt bei der Herkunft, Ausbildung und Karriereverläufe. Politiker, Beamte aus allen Teilbereichen der Verwaltung, Universitätsprofessoren, Lehrer, Journalisten und Männer aus der Wirtschaft fanden ihren Berufsweg in die Diplomatie. Ihre Biographien geben insgesamt ein buntes Bild dieses interessanten Berufstandes, der bis 1959 durchwegs von Männern dominiert war. Unter den 183 Biographien ist Johanna Monschein die einzige Frau, die bis 1959 in den Höheren Auswärtigen Dienst aufstieg.

Gerade die Vielfalt in den Lebensläufen stellte eine besondere wissenschaftliche Herausforderung dar. Profunde Teamarbeit und persönliches Engagement der Autoren ermöglichten es, eine Forschungslücke zu schließen.

Buchbestellungen unter: www.doew.at

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