Auch in Frankreich bedeutet die immer intensivere Anwendung der neuen Medien und IKT eine gewaltige Umwälzung archivalischer, bibliothekarischer und wissenschaftlicher Praktiken, und die jeweiligen beruflichen Gemeinschaften entwickeln ihre eigenen Strategien. Das frühere Gleichgewicht Archive/ Wissenschaft/breitere Öffentlichkeit hat sich verschoben.
Wenn die Archive sich, ihre gesellschaftliche Funktion und ihr Publikum neu definieren (Archiv 2.0), so kann es auch grundlegende Konsequenzen für die Wissenschaft mit sich ziehen.
Nach einem nuancierten Überblick der Internet-Benutzung von den frz. Archiven wird die Rolle der Archive in der wissenschaftlichen Forschung hinterfragt. Wie können die Forscher sich mit Archivalien mehr beschäftigen, bzw. mehr mit den Archiven zusammenarbeiten, oder sogar denen dabei helfen, ihr Zielpublikum zu erweitern: das wird aus Sicht zweier französischen Forschern (Dominique Stutzmann und Sebastien Barret - Institut de recherche et d’histoire des textes, Orléans) dargestellt.
Das Österreichische Staatsarchiv, ICARUS sowie das Diözesanarchiv St. Pölten laden zur 3. ICARUS-LECTUREsowie zur Präsentation des Buches
Archive im Web - Erfahrungen, Herausforderungen, Visionen
von Thomas AIGNER, Stefanie HOHENBRUCK, Thomas JUST und Joachim KEMPER (Hrsg.)
am Mittwoch, 14. Dezember 2011 um 17.00 Uhrim Haus-, Hof- und Staatsarchiv, Dachfoyer(1010 Wien, Minoritenplatz 1)
herzlich ein.
Anmeldungen erforderlich unter:
stabpost@oesta.gv.at oderTel. +43-79540-115
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