„Von der Volksrepublik zum Volksaufstand“: MÖStA-Präsentation in Budapest

Csaba Szabó, Generaldirektor des Ungarischen Nationalarchivs, Zoltán Tibor Pállinger, Rektor der Andrássy Universität, Universitätsdozentin Ibolya Murber, Universitätsprofessor Michael Gehler und Helmut Wohnout, Generaldirektor des Österreichischen Staatsarchivs, präsentieren den MÖStA-Band Nr. 62.
Foto: ÖStA/Zechmeister
 

Im Februar präsentierte das Österreichische Staatsarchiv die neuen Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs (MÖStA) Von der Volksrepublik zum Volksaufstand in Ungarn 1949–1957: Quellenedition zur Krisengeschichte einer kommunistischen Diktatur aus Sicht der Ballhausplatz-Diplomatie in Wien. Nun wurde der Band an der Andrássy Universität Budapest ein weiteres Mal vorgestellt. Wie in Wien stieß die nahezu 1.000 Seiten starke Edition auch in Budapest auf großes Interesse.

Der Rektor der Andrássy Universität, Zoltán Tibor Pállinger, und der Generaldirektor des Ungarischen Nationalarchivs, Csaba Szabó, betonten den wissenschaftlichen Wert der Edition aus ungarischer Sicht. Helmut Wohnout, Generaldirektor des Österreichischen Staatsarchivs, ging in seiner Grußadresse als Herausgeber der Reihe auf den Entwicklungsprozess des Bandes ein. Michael Gehler und Ibolya Murber, die seit vielen Jahren zu dieser Materie wissenschaftlich arbeiten und dieses Quellenwerk erarbeiteten, sprachen zum Abschluss über den aktuellen Forschungsstand und den Inhalt.

Zum anschließenden Empfang lud das Österreichische Kulturforum in Budapest, dessen Leiter Gesandter Christian Autengruber sich genauso unter den zahlreichen Gästen befand wie die Professoren Marija Wakounig, Mihály Fülöp und Frank-Lothar Kroll sowie Gergely Prőhle, Diplomat und Direktor der Otto-von-Habsburg-Stiftung.