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Neuerscheinung MÖStA Band 60

Der Wiener Kaiserhof war in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts Gegenstand umfassender Reformen. Diese betrafen alle Bereiche der Hofhaltung, vor allem das Zeremoniell, die Festkultur, die Jagd, aber auch die Leibgarden, die Hofwirtschaft, das Kanzleiwesen und die Reiseorganisation. All dies sollte zu einer Vereinfachung der teuren Hofhaltung und einer Reduktion der Kosten führen.

Der vorliegende Band verdeutlicht, wie groß der persönliche Anteil von Maria Theresia und ihrem Sohn Kaiser Joseph II. an der Umgestaltung ihres Hofes war.  Weitere behandelte Themen sind das Krisenmanagement des Hofes bei Seuchen- oder Kriegsgefahr sowie die ersten Ansätze einer statistischen Erfassung der Hofangehörigen. Ergänzt wird der Band um eine Namens- und eine Ämterliste des Hofpersonals, die aus gedruckten und handschriftlichen Quellen erarbeitet wurden.

Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs 60
Irene Kubiska-Scharl – Michael Pölzl (Hrsg.)
Das Ringen um Reformen
Der Wiener Hof und sein Personal im Wandel (1766 bis 1792)
757 S., ISBN 978-3-7065-5638-5

Erhältlich auf der Webseite des Studienverlags.