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Restaurierung

Historische Entwicklung

Die früher disloziert bei den Abteilungen Haus-, Hof- und Staatsarchiv, Allgemeines Verwaltungsarchiv, Kriegsarchiv und Finanz- und Hofkammerarchiv bestehenden Restaurierwerkstätten waren zunächst im Wesentlichen nur für Buchbinderarbeiten eingerichtet.

Erst ab Mitte der 1960er Jahre wurde in der Restaurierwerkstätte des Kriegsarchivs in größerem Umfang mit der Restaurierung von Archivalien, besonders mit der Behebung von Papierschäden begonnen. In Zusammenarbeit mit der Österreichischen Nationalbibliothek konnten entsprechende Spezialtechniken weiterentwickelt werden.

1980 wurden die Restaurierwerkstätten zu einer unmittelbar der Generaldirektion unterstellten Organisationseinheit zusammengefasst und ab 1987 auch räumlich in modern ausgestatteten Räumlichkeiten im Zentralarchivgebäude in Wien III konzentriert.

Der Restaurierbereich des Österreichischen Staatsarchivs ist traditionell eine gesuchte Ausbildungsstätte für angehende Restauratoren.

Aufgaben

Arbeitsschwerpunkte sind die Restaurierung von Papier- und Pergamentstücken, von Siegeln und gebundenen Objekten sowie die Bekämpfung von Schimmelbefall. Neben dem üblichen technischen Instrumentarium steht daher auch ein mykologisches Labor zur Verfügung.

Pro Jahr werden rund 12 000 Einzelblätter restauriert. Hinzu kommen eine dreistellige Zahl gebundener Objekte und Siegel in stark schwankendem Ausmaß.

Nach Maßgabe freier Kapazitäten werden – zu marktüblichen Preisen und nach Aufklärung des Risikos – auch Privataufträge übernommen.

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